Ubi bene, ibi patria


Pfarrer Rochus Habitzky, geboren in Braunsberg/Ostpreußen, entdeckte schon sehr früh die Liebe zur lateinischen Sprache dank der Förderung durch seinen Vater. Ihm berichtete er beispielsweise in lateinischer Sprache von einem Tieffliegerangriff.

Nach Kriegsdienst an der Ostfront und Gefangenschaft trat er als 18-jähriger in den Orden der Augustiner in Würzburg ein und wurde dort im Juli 1951 zum Priester geweiht. Anschließend studierte er einige Semester klassische Philologie, wurde aber vor Abschluss des zweiten Studiums als Religionslehrer in Weiden und Duisburg eingesetzt. In dieser Zeit begann er, sich an der deutschen Ausgabe von Schriften des Hl. Augustinus zu beteiligen. Er übersetzte: "De agone christiano", "De disciplina christiana", "De peccatorum meritis et remissione", und "Contra Iulianum".
Mit Ausnahme des ersten Werkes alles erstmalige Übersetzungen ins Deutsche.

1974 wurde er durch die Presse auf "Latein-Sprechkurse" aufmerksam, die er fortan alljährlich besuchte und auch mehrfach vorbereitete. Das gab Freunden Anlass, ihn zur Gründung eines eigenen Lateinzirkels bzw. Stammtisches zu ermuntern. Seit 1979 treffen sich am letzten Freitag jeden Monats zwischen 10 und 25 "Latinitatis amantissimi" (Lateinliebhaber) zu zwanglosem Plaudern in einem Duisburger Lokal (Balkanhof in Duisburg-Huckingen). Unter diesen sind Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Berufe. Besonders erfreulich ist, dass auch immer wieder junge Leute (Schüler und Studenten) zu diesem Stammtisch finden.

Aus Liebhaberei und zur Freude seiner Freunde übersetzte und übersetzt er Werke deutscher Schriftsteller in die Sprache der alten Römer.
Pfarrer Habitzky ist seit dem 01. März 2002 im Ruhestand und lebt im Kerpener Raum.



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letzte Änderung: 15.03.02